Am 1. August 1998 pachtete der Pflegeverein für behinderte Menschen ( PBM) e.V. das Weideland ( ca.10 ha ) und die Hofstelle für 50 Jahre . Die Ackerfläche ( ca. 16 ha ) ist von der DSK dem Landwirt Möller-Kleverbeck verkauft worden . Der erste Spatenstich für den Um-und Anbau der Gebäude sowie der Therapiehalle wurde am 22.November 1998 getätigt , das Richtfest am 9. April 1999 gefeiert und die offizielle Eröffnung fand am 21 . August 1999 statt . Ohne die Unterstützung der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der Aktion Mensch wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen . Der zweite Bauabschnitt mit dem Bau einer Rundhalle für das Heilpädagogische Voltigieren und der Errichtung eines Aussenreitplatzes für den Sport für Behinderte konnte im Frühjahr 2002 abgeschlossen werden . Der PBM betreibt auf dem -Hof Feuler- ein Therapiezentrum . Es werden alle Bereiche des Therapeutischen Reitens angeboten . Angeschlossen ist eine Tierheilpraxis und eine Heilpraxis . Zwei Wohnungen sind frei vermietet .
Weiterhin ist der Hof Feuler auch Heimat der Alexander-Lau-Stiftung ; Montags-, Donnerstags-, und Freitagsnachmittags der Musikschule M. Vogt ( Musik mit Behinderten ) und des Solar-und Windenergie e.V. , welcher sich jeden 1. Montag im Monat um 19.00 Uhr trifft . Die Verantwortlichen des PBM haben sich sehr ausführlich mit der Konzeption des Therapiezentrum beschäftigt . Vier Bereiche sind besonders hervorzuheben : Der therapeutische Bereich -das Therapeutische Reiten
Die artgerechte Pferdehaltung -Lauf- und Offenstallhaltung
Im Einklang mit der Natur -Ökologische Einbindung -Heil-und Kräutergarten
Die Kunst Zur Eröffung des Therapiezentrums hat die DSK zwei Kunstwerke gestiftet , die einander ergänzen . Der Wunsch des PBM war es , das Kreuz in den Mittelpunkt zu stellen: a) die theologische Interpretation das Kreuz-ein Zeichen der Hoffung und Erlösung , b) die DSK hat ihr Kreuz zu tragen durch das Zechensterben in der Region , c) die Familie Feuler hat ihr Kreuz zu tragen durch den Tod des Erbfolgers , d) die Patienten sind durch Krankheit und/oder Behinderung in ihrer Lebensfreiheit stark eingeschränkt und in allen Situationen benachteiligt . Diese Mitmenschen und deren Angehörige haben ihr Kreuz zu tragen .